ConsultingMediation Was ist Mediation?Mediation ist eine Form der Schlichtung von Konflikten. Sie wird sowohl innerbetrieblich, als auch zwischen Unternehmen angewandt. Die Mediation ist im angelsächsischen Raum seit längerer Zeit ein probates Mittel um Konflikte ressourcenschonend und produktiv zu lösen. Sie wird dort im Regelfall in jedem Vertragswerk als erste Stufe bei Auseinandersetzungen vereinbart. Das deutsche Wort für Mediation ist Schlichtung, dennoch unterscheiden sich Mediation und Schlichtung. Mediation setzt sich auch in Deutschland immer stärker durch, da sie gegenüber der klassischen Streitkultur vor Gericht mehrere entscheidende Vorteile hat. Mediation bedarf eines professionellen Mediators, der den Mediationsprozeß in Bewegung hält, dafür sorgt, daß die streiterheblichen Interessen und Positionen für den Mediationsprozeß bewußt- und verfügbar gemacht werden und über genug Sachverstand, Einfühlungsvermögen und Erfahrung verfügt um die streitenden Parteien ohne Einsatz von Zwangsmitteln zu einem tragbaren Ergebnis zu führen. Die Leistung von Mediatoren beruht in erster Linie auf prozeßualer Kompetenz. Mediation setzt das Wissen und die Selbstorganisationsfähigkeiten der Beteiligten frei. So können bessere Ergebnisse erzielt werden als durch punktuelle Entscheidungen externer Dritter. Der entscheidende Vorteil der Mediation ist, daß sie von den Interessen und Bedürfnissen der Beteiligten ausgeht und auf dieser Basis wertschöpfende Lösungen sucht. Die Mediatoren sprechen von daher auch keinen Schlichterspruch (eventuell obendrein mit Bindungswirkung) aus, was die Mediation von der klassischen Schlichtung unterscheidet. Unsere Newstand- Mediatoren besitzen neben einer eigenen Ausbildung zum Mediator einen profunden Schatz an Erfahrungswissen. Selbst jahrelang in leitenden Positionen der Industrie und des Gesundheits- und Sozialsektors tätig, bringen sie auch das für die Beurteilung einer Unternehmenssicht notwendige Feingefühl mit, ohne dadurch in ihrer Neutralität beeinflußt zu sein. Was bringt Ihnen Mediation? - Der Streit und seine Ursachen werden nicht durch ein Gerichtsverfahren an die Öffentlichkeit gebracht.
- Die dem Streit ursächlich zugrundeliegenden Probleme und Interessenskonflikte bleiben auch für die Lösung des Streites konstitutiv.
- Die Interessenlage wird also nicht durch die (oftmals gänzlich andere) Rechtslage ersetzt.
- Die streitenden Parteien bleiben „Herren des Verfahrens“ und treten sich auch nach Beendigung des Streites gleichberechtigt gegenüber.
- Eine Verhärtung der Fronten und der damit häufig zusammenhängende Abbruch wirtschaftlicher Beziehungen treten nicht ein.
- Gerichtskosten, Anwaltskosten, Verfahrenskosten, Zeitaufwand und Anwaltsverschulden fallen weg beziehungsweise sind jederzeit plan- und übersehbar.
- Das Ergebnis des Mediationsverfahrens ist bereits im Vorfeld gut absehbar.
- Da der Streit im beiderseitigen Einvernehmen beendet ist wird er nicht zum Kristallisationspunkt erneuter Auseinandersetzungen.
Was bringt Ihnen Mediation nicht?Mediation setzt bei den Streitparteien den Willen zur Einigung und die Bereitschaft zur Offenlegung von Interessen und Positionen voraus. Wenn diese Voraussetzungen bei einer Streitpartei fehlen ist der Mediationsprozeß lediglich eine einseitig zufriedenstellende Lösung. Unsere Vorgehensweise - Erstkontakt
- Evaluierung des Streitgegenstandes und der wesentlichen Konfliktparteien.
- Darstellung der Möglichkeiten und Grenzen von Mediation im konkreten Fall.
- Vertragserstellung (Stundenbasis oder als Erfolgshonorar) des Mediators
- Vertragsschluß, im Ausnahmefall mit einer, normalerweise beiden Konfliktparteien.
- Mediationssphase
- Herstellung eines Grundkonsens auf die Einhaltung von Gesprächskultur, Ergebnisprotokoll, Verfahrensabfolge. Ansprechen von Charakteristika des Mediationsprozesses.
- Darstellung der streitigen Sichtweisen des Konflikts.
- Zusammenfassung der Sichtweisen durch den Mediator auf eine gemeinsame Definition des Streitinhalts.
- Verlassen starrer Positionen und Ergründen der dahinterliegenden Interessen. Vorbehaltslos konstruktive Herangehensweise und die Offenlegung der Beweggründe intensiviert das gegenseitige Verständnis.
- Gemeinsames Erarbeiten und Bewerten verschiedener Lösungsmöglichkeiten. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, von der alle Parteien profitieren (Win- Win- Strategie).
- Einigung auf eine einvernehmliche Lösung, genaue Definition dieser Einigung und deren rechtlicher Gestaltung.
- Dokumentation des Erreichten.
- Abschlußphase
- Verstetigung des Ergebnisses
- Übergabe der Unterlagen
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